Hammer Programm 2020 bis 2025

Die Bilanz der Ratsperiode 2014 – 2020: Stark für Hamm

Stark in Stadtentwicklung
Der Bagger ist das Markenzeichen von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und der CDU Hamm: Aktuell setzen wir mit dem Erlebensraum Lippeaue das größte Natur- und Stadtentwicklungsprojekt um, das es je in unserer Stadt gegeben hat. Das Projektgebiet verbindet auf einer Fläche von 195 Hektar die Stadtbezirke Mitte, Bockum-Hövel und Heessen, sodass das Projekt nicht nur sprichwörtlich gesamtstädtischen Charakter hat. Besondere Attraktion wird der neue Lippestrand als Herzstück des 150.000 Quadratmeter großen Auenwaldes. Zusammen mit dem Wassersportzentrum, dem Schleusenplatz und den weiteren Einrichtungen im neuen Kanalquartier – durch diese Maßnahme rückt Hamm endgültig ans Wasser – wird das Projekt Erlebensraum Lippeaue noch einmal zu einer deutlichen Attraktivierung der Innenstadt führen. Das neue Wassersportzentrum als zukünftige Heimat von sieben Vereinen und rund 600 Sportlern wird komplett durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) finanziert. Die Gesamtinvestition beträgt rund vier Millionen Euro.

Die Finanzierung des Wassersportzentrums zeigt die Vielfalt der SEG ebenso wie der Umbau des Tierparks (Gesamtkosten: rund 12 Millionen Euro) oder der Bau des neuen Stadtteilzentrums im Hammer Westen (Gesamtkosten: rund 5,7 Millionen Euro). Seit ihrer Gründung hat die Stadtentwicklungsgesellschaft rund 25 Millionen Euro an Fördermitteln akquiriert. Auch deshalb ist die SEG ein echtes Erfolgsmodell! In der Weststraße trägt die SEG durch den Ankauf eines Wohn- und Geschäftshauses dazu bei, dass die Fußgängerzone und das Allee-Center in Zukunft deutlich besser miteinander verbunden sind, als das bislang der Fall war: Durch den Abriss des Gebäudes kann die Rödinghauserstraße erheblich verbreitert und durch eine attraktive Platzgestaltung aufgewertet werden. Davon profitiert auch der Einzelhandel.

Im Hammer Westen hat die CDU Hamm ihr Wahlversprechen aus dem Jahr 2014 mehr als erfüllt: Vor allem das Gesicht der Wilhelmstraße hat sich durch den Ankauf und Abriss mehrerer Schrottimmobilien nachhaltig verändert. Durch die Projekte der SEG – aber auch durch die Neugestaltung des Viktoriaplatzes (Kosten: rund 900.000 Euro) – sind in den vergangenen Jahren über 17 Millionen Euro direkt in den Westen geflossen.

Stark in Freizeit und Erleben
Hamm ist eine Stadt, die immer schöner wird. Das gilt auch für unsere Parklandschaften und Grünflächen – und zwar in allen Bezirken und Teilen unserer Stadt. Der Friedrich-Ebert-Park im Hammer Westen wird bis zum Jahr 2021 zu einer attraktiven Bewegungslandschaft ausgebaut. Darüber hinaus wird es zusätzliche Spielangebote geben. Ein „Grünes Band“ soll den Friedrich-Ebert-Park in Zukunft optisch mit der Dortmunder Straße verbinden. Gesamtinvestition: über zwei Millionen Euro.

Der Kurpark Hamm wird seit Jahren kontinuierlich aufgewertet. Jüngstes Projekt: Der Gradierwerksgarten für rund 400.000 Euro. Auch der Burghügel in der Mark wird als Geburtsstätte der Stadt Hamm für rund 750.000 Euro in den wesentlichen Bereichen saniert und optisch aufgewertet: Eine neue Brücke wurde bereits über den Burggraben gelegt. In einem weiteren Schritt soll auf dem Burghügel eine Ringmantelmauer installiert werden, die an das ursprüngliche Erscheinungsbild der Hochmotte erinnert.

Auch der Maxipark als größte Freizeiteinrichtung in Hamm wird weiter aufgewertet: Für rund 350.000 Euro ist hier der neue Wasserspielplatz „Tropeninsel“ entstanden, der von den Besuchern gut angenommen wird. Für rund zwei Millionen Euro gestalten wir den Nordring zu einer attraktiven Verbindungsachse zwischen Fußgängerzone und Wassersportzentrum/Kanalquartier. Mit neuen Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten lädt der umgestaltete Nordring auch zum Verweilen ein.

Im Norden gestalten wir den Karlsplatz neu: Unter anderem mit einem Wasserspiel für die Kinder. Dafür sind im Haushalt rund 150.000 Euro eingeplant. Die größten städtischen Investitionen fließen in den Tierpark Hamm: Bis zum Jahr 2022 beläuft sich die Summe der Investitionen auf rund 12 Millionen Euro. Mit dem Geld wird die beliebte Hammer Freizeiteinrichtung nahezu rundum saniert – sehr zur Freude für Mensch und Tier. Die Besucherinnen und Besucher werden den Tieren zukünftig noch näherkommen können; unter anderem durch weitere begehbare Gehege. Das neue Tiger-Gehege wird zukünftig ebenso zu den besonderen Attraktionen des Tierparks gehören wie das neue Gehege für Lemuren. Weitere Maßnahmen: Der Neubau des Eingangsbereichs, der Bau eines Indoor-Spielplatzes mit angeschlossener Gastronomie, der Neubau von Toiletten-Anlagen und der Neubau von Mitarbeiterräumen für die Beschäftigten des Tierparks Hamm.

Stark in Straße und Verkehr
Straßen sind die Lebensadern einer Stadt. Deshalb investieren wir seit Jahren etliche Millionen Euro, um unsere Straßen instand zu halten. In den Jahren 2015/2016 haben wir erstmals ein Sonderprogramm zur Straßensanierung aufgelegt, das auch die Wirtschaftswege mit umfasst; diese werden vielfach auch für den Radverkehr genutzt. Für rund vier Millionen Euro konnten 20 Straßen zusätzlich saniert werden, die nicht durch den normalen Haushalt abgedeckt waren. Dieser Maßnahme folgten weitere Zusatzprogramme zur Sanierung von Fahrbahndecken für jährlich eine Million Euro. Erst im Frühjahr haben wir für 1,6 Millionen Euro ein Sanierungspaket auf den Weg gebracht, das größtenteils dem Radverkehr zugutekommt. Für fast eine Million Euro werden 15 Radwege neu instandgesetzt.

Im Jahr 2019 haben wir den neuen Nahverkehrsplan beschlossen. Das stärkt vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Die wichtigsten Maßnahmen: Der Ausbau des Nachtbus-Angebots, die Verbesserung der Taktzeiten und die bessere Anbindung der Gewerbegebiete. Das Beste: Ab dem Jahr 2023 sollen alle Kinder und Jugendlichen in Hamm das Busangebot kostenfrei nutzen können.

Stark in Wohnen
Mit unserer Wohnbauland-Initiative haben wir im gesamten Stadtgebiet neue Flächen zum Wohnen und Bauen geschaffen. Das hilft vor allem jungen Familien, die sich in Hamm niederlassen wollen. Darüber hinaus wollen wir sicherstellen, dass sich auch Familien mit geringeren Einkommen das Wohnen in unserer Stadt leisten können. Deshalb haben wir eine verbindliche Quote festgelegt: Demnach muss der Anteil von gefördertem Wohnraum unter allen Neubauten bei 35 Prozent liegen. Zudem schaffen wir barrierefreien Wohnraum für Senioren und Studierende – und das vielfach in bester Innenstadtlage. Ein Beispiel dafür ist das Gelände in der Bahnhofstraße, auf dem sich ehemals das „Kipp´n in“ befand. Hier entstehen 30 barrierefreie Wohnungen. Durch den Ankauf und Abriss der alten Gebäude durch die SEG war das Projekt für einen privaten Investor attraktiv geworden. Nach diesem Prinzip ist die SEG im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Die größten SEG-Projekte zum Thema „Wohnen“: Abriss der Hochhäuser in der Waldenburger Straße, Abriss der Hochhäuser an der Ecke Münsterstraße/Heessener Straße. Mit diesen Maßnahmen konnten wir verhindern, dass Menschen in prekären Verhältnissen wohnen müssen.

Stark in Menschlichkeit
Die CDU Hamm setzt sich als Partei der politischen Mitte für das Miteinander aller Generationen und Kulturen ein. Alle Bürger sind eingeladen, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Hamm soll eine Heimat für alle sein. Jeder Mensch ist uns wichtig. In besonderer Weise unterstützen wir junge Familien und alle, die in Hamm ihre Chancen ergreifen wollen. Das gilt für Menschen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind, ebenso wie für junge Menschen, die in unserer Stadt ihre berufliche Zukunft sehen.
Mit dem Handlungskonzept „Älterwerden in Hamm: Lebenswert. Selbstbestimmt. Mittendrin.“ haben wir in der vergangenen Ratsperiode ein ganzes Bündel an Maßnahmen umgesetzt, mit dem wir die bestmöglichen Voraussetzungen für das Leben im Alter schaffen. Unser Ziel ist es, Einsamkeit zu verhindern, Gemeinschaft zu fördern und Barrieren abzubauen, damit die Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Von diesen Maßnahmen profitieren wir alle.

Stark in Bildung und Betreuung
Schon heute ist die Hammer Bildungslandschaft hervorragend aufgestellt. Trotzdem ist es unser Anspruch, gerade in diesem Bereich immer noch ein Stück besser zu werden: Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder. Dafür haben wir in den Jahren 2017 bis 2019 den Schulentwicklungsplan fortgeschrieben und um einen qualitativen Teil erweitert, der sich erstmals auch mit der Schulsozialarbeit und dem Offenen Ganztag beschäftigt. Die CDU Hamm ist überzeugt davon, dass Lernen ein ordentliches Umfeld braucht: Deshalb haben wir seit 2016 über 100 Millionen Euro in unsere Schulen investiert. Das Geld ist in die Sanierung der Schulgebäude sowie in die Optimierung unserer Turnhallen und die technische Ausstattung mit neuen naturwissenschaftlichen Räumen geflossen. Alle Schulen in Hamm verfügen über schnelles Internet: Mit dieser Versorgung gehören wir landesweit zu den führenden Großstädten. Besonders stolz sind wir auf die Betreuungsangebote in unserer Stadt: Das zeigt sich auch im Bereich „Schule“. Allein an unseren Grundschulen nutzen mehr als 2600 Schülerinnen und Schüler das Angebot des „Offenen Ganztags“; das entspricht einer Quote von über 40 Prozent.
Im Kita-Bereich haben wir seit 2017 im gesamten Stadtgebiet elf neue Kitas gebaut und dafür über 18 Millionen Euro investiert. Die Betreuungsquote bei den Kindern im Alter über drei Jahren liegt nahezu bei 100 Prozent. Im U3-Bereich steuern wir immer mehr auf einen Wert von 40 Prozent zu. Unser Ziel ist es, dass Eltern genau den Betreuungsplatz finden, den sie für ihr Kind suchen. Dafür gibt es in Hamm auch das Angebot von 300 Tagesmüttern. Unser Anspruch ist es, dass jedes Kind von Geburt an bestmöglich betreut und gefördert wird. Dafür haben wir die Maßnahmen mit allen Einrichtungen und Trägern so aufeinander abgestimmt, dass die jeweiligen Hilfen und Förderangebote passgenau ineinandergreifen.

Stark im Sparen und Gestalten
Bei uns ist das Geld der Bürgerinnen und Bürger in besten Händen: Seit 1999 steht Hamm für einen soliden Finanzkurs, der gleichzeitig die nötigen Investitionen für die Weiterentwicklung unserer Stadt sicherstellt. Im Doppelhaushalt 2019/2020 konnte die Stadt Hamm mit ihren Gesellschaften rund 228 Millionen Euro investieren: so viel wie noch nie. Rechnerisch weist Hamm nach Düsseldorf die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung des Landes auf. Dieser vergleichsweise gute Wert ist auch darauf zurückzuführen, dass die Stadt Hamm seit 2011 rund 100 Millionen Euro Schulden abbauen konnte. Gleichzeitig liegen die städtischen Gebühren und Abgaben vielfach deutlich niedriger als in den Nachbarkommunen. Zuletzt sind die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hamm sogar leicht gesunken. Eine vierköpfige Familie spart so pro Jahr rund 25 Euro.

Stark in Wirtschaft
Hamm ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort: Das beweisen die starken Investitionen der jüngeren Vergangenheit. Zuletzt hat das Weltunternehmen Claas rund 20 Millionen Euro in den hiesigen Standort investiert, Europas zweitgrößtes Paketdienst-Unternehmen dpd rund 50 Millionen Euro und das Logistik-Unternehmen trans-o-flex rund 17 Millionen Euro. Aber nicht nur die Logistik macht Hamm stark, sondern auch die Industrie und das Handwerk, welches wir durch ein Science-Center im neuen Draht-Viertel weiter stärken wollen. Zusätzliche Impulse bekommt der Westen auch durch die Zweigstelle des Landesamtes für Finanzen: Die Einrichtung bezieht auf dem ehemaligen Thyssen-Gelände die Verwaltungsräume von Voestalpine. Dafür investiert das Land Nordrhein-Westfalen rund 10 Millionen Euro. Mittelfristig sollen am Standort bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen.
Mit dem neuen Innovationszentrum, das aktuell gegenüber der Hochschule Hamm-Lippstadt entsteht (Fertigstellung: Mitte 2021), wollen wir dem Wirtschaftsstandort Hamm noch einmal einen kräftigen Schub geben, in dem wir die Bereiche „Wissenschaft“ und „Wirtschaft“ eng miteinander vernetzen. Schon heute arbeiten viele Studierende in wesentlichen Bereichen an den Lösungen für morgen und übermorgen: Dieses Wissen muss sich der Wirtschaftsstandort noch stärker zunutze machen, um weiter zu wachsen. Darüber hinaus wollen wir junge Menschen in bestmöglicher Weise beim Aufbau und Start ihrer eigenen Unternehmen unterstützen. Junge Start-Ups zeigen heute schon, dass der wirtschaftliche Aufschwung auch von Hamm aus möglich ist. Attraktive, gut bezahlte Arbeitsplätze helfen uns auch dabei, junge Menschen nach ihrem erfolgreichen Abschluss in Hamm zu halten. Nur so können wir die durchschnittlichen Einkommen Stück für Stück steigern: Zum Wohl der Menschen, zum Wohl unserer Stadt.

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Immer wieder Mut zum Aufbruch

Hamm ist eine der innovativsten Städte in Nordrhein-Westfalen. Der Lippepark, das Heinrich-von-Kleist-Forum, die Hochschulen und der Erlebensraum Lippeaue sind herausragende Beispiele für unsere erfolgreiche Stadterneuerung.

Seit 1999 hat sich unsere Stadt enorm gewandelt. Hamm ist auf einem guten Weg nach oben. Die Richtung stimmt. Mit der Gründung der Stadtentwicklungsgesellschaft haben wir seit 2014 das Tempo noch einmal erhöht. Die SEG ist der beste Beweis dafür, dass Visionen wahr werden können, wenn wir mutige und ungewöhnliche Entscheidungen treffen.

Dieser Erfolg ist für uns aber nur der Anfang. Die kommenden Jahre sollen erst recht den Durchbruch für Hamm bringen – mit unserem „Hammer Programm 2020-2025“ (HP 2020-2025). Ganz besonders im Hammer Westen: Dort, wo heute leere Industriehallen stehen, werden wir einen neuen Stadtteil für Arbeiten, Leben und Wohnen gründen: das Hammer Draht-Viertel.

Wir werden weitere wichtige neue Projekte umsetzen: insbesondere in den Bereichen Bildung, Umwelt- und Klimaschutz, grüne Stadt und Ausbau der Wirtschaftskraft. Für Hamms gute Zukunft.

Basis unserer Politik für Hamm sind solide Finanzen. Wir haben im interkommunalen Vergleich mit die niedrigsten Steuersätze und die günstigsten Gebühren für Abfall, Entwässerung und Straßenreinigung. Wir wollen, dass das so bleibt.

 

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Das neue Draht-Viertel

Das neue Draht-Viertel, das auf einem Großteil des jetzigen WDI-Geländes entstehen soll, ist im Hammer Westen die logische Fortführung aller bisherigen Projekte diesseits und jenseits der Bahnlinie. Das soll auch durch eine optische Verbindung deutlich werden. Hierfür ist unter anderem eine Kunstinstallation denkbar, die auf die Tradition dieses Standortes hinweist. Vor der Wahl 2014 hat die CDU Hamm versprochen, dass der Schwerpunkt der politischen Maßnahmen im Hammer Westen liegt. Dieses Versprechen wurde mehr als eingelöst! Nicht nur das Bild der Wilhelmstraße hat sich durch die Maßnahmen der SEG in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Sondern auch die Bereiche drumherum – wie etwa in der „Lange Straße“, wo ein architektonisch ansprechender Wohnkomplex und eine Kita neu entstanden sind. Das Draht-Viertel soll unter anderem aus einem neuem Hochschulcampus bestehen, das wiederum Platz für Ausgründungen, ein SCI-Center für innovatives Handwerk und attraktive Wohnangebote für Studenten und Senioren bietet.

Unsere wichtigsten Ziele für den Hammer Westen:

  • ein StartUp-Campus „QuaDraht“ für innovatives Handwerk und Ausgründungen aus den Hochschulen auf dem WDI-Gelände zwischen Wilhelmstraße und Otto-Brenner-Straße
  • Mögliche Co-Working Spaces und ein auf Innovation ausgerichtetes experimentelles Umfeld mit Werkbänken, 3D-Druckern
  • ein Kongresszentrum in unmittelbarer Bahnhofsnähe
  • Wohnungsbau vor allem für studentisches Wohnen und Wohnen im Alter
  • ein vollautomatisches Fahrrad-Parkhaus am West-Ausgang des Hauptbahnhofs
  • Neugestaltung der Bahnunterführung zwischen Neuer Bahnhofstraße und Wilhelmstraße
  • Überplanung des ehemaligen Rangierbahnhofs, der größten Flächenreserve in Hamm, für Gewerbe- und Industrieansiedlungen und die B63n-Trasse

Das Hammer Programm 2020 - 2025: Neue Urbanität

Der Charme unserer Stadt liegt vor allem in der großen Vielfalt: Urbane großstädtische Bereiche sind in Hamm ebenso zu finden wie ländliche Idylle. Vor allem das Leben in unseren Bezirken zeichnet sich durch ein enges Miteinander und ein vielfältiges Vereinsleben aus, das in weiten Teilen vom Ehrenamt getragen wird. Wir werden das freiwillige Engagement weiter stärken und dafür sorgen, dass das Ehrenamt weiterhin leistbar bleibt. Damit stärken wir vor allem kleinere Vereine, die nicht auf professionelle Strukturen aufbauen können. In der Mitte wollen wir das urbane Profil der jungen Großstadt Hamm weiter schärfen und durch die entsprechenden baulichen Veränderungen dazu beitragen, dass die Innenstadt in Zukunft verstärkt auch ein Ort ist, an dem die Bereiche „Wohnen“ und „Erleben“ noch wichtiger werden als sie heute schon sind. Damit stärken wir auch den Einzelhandel vor Ort im Wettbewerb mit dem Internet.

Unsere wichtigsten Ziele für die neue Urbanität in der Innenstadt:
Entwicklung der Innenstadt zu einer überregional etablierten Marke mit einem Gesamtkonzept für Wohnen, Leben, Kultur und Kreativwirtschaft

  • verstärkte Förderung des innerstädtischen Wohnraums, parallel dazu weitere Angebote im Bereich Gastronomie, Event, Freizeit und Erleben
  • Schaffung kreativer Anlaufpunkte zusammen mit Künstlern und der Kreativwirtschaft
  • Prüfauftrag für Möglichkeiten bodennahe LED-Straßenbeleuchtung zu installieren
  • innovative Aktionen zur Unterstützung des Einzelhandels, zum Beispiel die Weiterentwicklung zentraler Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt mit einer  täglich inszenierten, landesweit einmaligen 3D-Videomapping-Show
  • die direkte Anbindung der Innenstadt ans Wasser mit neuen, attraktiven und barrierearmen Wegen zu Lippe und Kanal, zum Erlebensraum Lippeaue und zum Wassersportzentrum

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Beste Bildungschancen

Die CDU Hamm will Talente fördern, mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und die Lust am Lernen wecken. Deswegen setzen wir uns seit Jahren dafür ein, dass Hamm ein starker Schul- und Bildungsstandort ist. Für die Digitalisierung unserer Schulen sind in der Vergangenheit wichtige Grundlagen geschaffen worden: Beispielsweise haben alle Schulen Anschluss an das schnelle Glasfasernetz. Mit dieser Versorgung gehört Hamm zur Spitze in Nordrhein-Westfalen. Zukünftig sollen digitale Angebote verstärkt in den Unterricht integriert werden. Wir stärken die Grundschule vor Ort und sorgen dafür, dass Eltern frei entscheiden können, welchen Weg ihr Kind nach der vierten Klasse gehen soll. Die CDU Hamm steht für Schulvielfalt, damit jedes Kind bestmöglich gefördert wird. Deshalb geben wir für die Zukunft von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien ebenso eine Garantie wie für den Bestand der Förderschulen.

Unsere wichtigsten bildungspolitischen Ziele:

  • Stärkung des differenzierten, vielfältigen, leistungsstarken Schulsystems mit Förderschulen, Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und .Berufskollegs
  • Wohnortnahe Grundschulen („Kleine Füße – kurze Wege“)
  • Modernisierung unserer Schulen
  • konsequenter Ausbau des Ganztagsunterrichts
  • Ausstattung aller Schulen mit modernen Medien („digitales Klassenzimmer“)
  • MINT-Schulenausbau zur Stärkung des Innovationsstandorts Hamm
  • Unterstützung der Fortbildung der Kollegien im Umgang mit digitalen Endgeräten beispielsweise durch das Medienzentrum Hamm
  • Einrichtung von Sportschulen (von der Grundschule bis zum Gymnasium)
  • Programm zur Sanierung von Schultoiletten und Sporthallen-Duschen
  • auf Grundlage des neuen NRW-Hochschulgesetzes Ausbau, Erweiterung und Stärkung unserer beiden Hochschulen, damit insbesondere auch verstärkt Promotionsverfahren in Hamm möglich werden

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Sicher leben in Hamm

Sicher leben in Hamm
Die CDU Hamm steht wie keine andere Partei dafür, die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Insbesondere im Bereich des Bahnhofsquartiers haben wir mit großer Entschlossenheit und vielfältigen Maßnahmen dafür gesorgt, dass sich die Menschen zu jedem Zeitpunkt sicher fühlen können. Selbstverständlich geben wir uns mit diesem Zwischenerfolg nicht zufrieden. Im Schulterschluss mit der CDU-geführten Landesregierung sorgen wir dafür, dass unser Rechtsstaat durchsetzungsstark ist und unsere Polizei weiter gestärkt wird. Hier vor Ort stärken wir seit Jahren den Kommunalen Ordnungsdienst.

Unsere wichtigsten sicherheitspolitischen Ziele:

  • Kriminalität wirksam bekämpfen
  • stärkere Präsenz der Polizei vor Ort
  • Verstärkung der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hamm
  • personelle Verstärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), Einsatz auch in den Nachtstunden
  • Streifengänge von Polizei und KOD in der Innenstadt (sichtbar und ansprechbar)
  • Null-Toleranz-Strategie zur Durchsetzung von Recht und Gesetz
  • Nutzung rechtlicher Möglichkeiten zur Videoüberwachung von Straßen und öffentlichen Plätzen
  • Unterstützung von Aktivitäten und Initiativen gegen jegliche Form von Extremismus

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Zusammen leben und wohnen

Zusammen leben und wohnen
Hamm soll eine Heimat für alle Menschen sein. Allein schon unserer christlichen Wurzeln wegen tritt die CDU Hamm für Toleranz, Nächstenliebe und ein achtsames Miteinander ein. Migranten und Menschen unterschiedlicher Herkunft sind ebenso selbstverständlich Teil unserer Gemeinschaft wie Menschen unterschiedlicher Generationen. Alten, kranken und behinderten Menschen wollen wir so viel Hilfestellung bieten, dass sie so weit wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Neben einem starken Gesundheitsstandort bietet Hamm auch ein dichtes Netz an sozialen Angeboten und Leistungen, die wir in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen und verfeinern möchten.

Unsere wichtigsten Ziele für die Familien:

  • Ausbau der Kitas – bedarfsgerecht und wohnortnah für Kinder unter 3 Jahren, 100 Prozent Betreuungsquote für Drei- bis Sechsjährige
  • größeres Angebot von Schwerpunkt-Kitas (z.B. Musik, Sport)
  • Förderung der Tagesmütter-Angebote
  • Kitas und Seniorenheime unter einem Dach als „Haus für Jung und Alt“
  • Mehrgenerationenwohnprojekte, die den Austausch der Generationen ermöglichen
  • Ausbau der Elternschule

Unsere wichtigsten Ziele für das Leben im Alter:

  • niemand bleibt allein. Das Handlungskonzept „Älterwerden in Hamm“ umsetzen und fortschreiben
  • kontinuierlicher und flächendeckender Ausbau der Stadtteile zu altengerechten Quartieren
  • Ausbau von betreutem Wohnen.
  • barrierefreie Wohnungen weiter fördern und bauen
  • das Angebot der Tagesbetreuung erweitern.
  • bedarfsgerechte Hilfsangebote für das Älterwerden im angestammten Quartier
  • Pilotprojekt zum Einsatz von Gemeindeschwestern, die als „Fachkräfte fürs Kümmern“ den älteren Menschen mehr Selbstständigkeit und Teilhabe ermöglichen

Unsere wichtigsten Ziele für das neue Leben in Hamm:

  • kontinuierliche Fortsetzung unserer erfolgreichen Wohnbauland-Initiative durch weitere Entwicklung von Baugebieten und Schaffung von bezahlbarem und attraktivem Wohnraum sowie durch einen starken öffentlich geförderten Wohnungsbau
  • innovative Konzepte für die Zukunft der Innenstadt mit Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf ehemaligen Einzelhandelsflächen
  • klimafreundliche Quartiersentwicklung
  • bestmögliche medizinische ambulante Versorgung

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Die Sportstadt Hamm

Der Sport dient nicht nur dazu, die eigene Gesundheit zu erhalten, sondern er leistet auch eine große gesellschaftliche Aufgabe: Für viele Menschen in unserer Stadt – noch immer gehört mehr als jeder vierte Bürger einem Sportverein an – macht die Gemeinschaft im Sportverein ein Stück Heimat aus. Deshalb unterstützen wir die heimische Sportlandschaft und sorgen dafür, dass die Vereine in unseren Sportstätten die bestmöglichen Trainingsvoraussetzungen finden – und das noch immer ohne Gebühren. Darüber hinaus bietet Hamm in vielen Bereichen hervorragende Voraussetzungen für den Individualsport.

Unsere wichtigsten Ziele für Sport und Freizeit:

  • 10-Millionen-Programm „RUN II“ für die Hammer Sportlandschaft
  • Angebot von Kombi-Freizeit-Fahrkarten für Familien mit Kindern zur besseren Erreichbarkeit der Freizeiteinrichtungen im Stadtgebiet
  • auch in Zukunft keine Hallennutzungsgebühren
  • Sport- und Vereinsförderung weiter auf hohem Niveau
  • spezielle Unterstützung sportlicher Großveranstaltungen
  • Stärkung des Individualsportangebotes im öffentlichen Raum
  • Sicherstellung des „sporttechnischen Grundangebotes“ in jedem Stadtbezirk für den Schul- und Vereinssport
  • weitere Attraktivierung der Hammer Frei- und Hallenbäder

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Kultur bietet außerschulische Lernorte

Kultur bietet außerschulische Lernorte
Die Förderung und Unterstützung der Kultur gehört zum Selbstverständnis und Markenkern der CDU Hamm: Das wird vor allem daran deutlich, dass die Kultureinrichtungen der Stadt Hamm in vielen Bereichen Maßstäbe setzen. Insbesondere das Bahnhofsquartier hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem kulturelle Angebote jeden Tag tausende Menschen in die Innenstadt führen. Neben den baulichen Maßnahmen durch öffentliche und private Investitionen hat die Kultur einen großen Beitrag zur Belebung des Bahnhofsquartiers und der westlichen Innenstadt geleistet. Dieses Profil muss in den kommenden Jahren – insbesondere durch das Zusammenwirken der städtischen Kultureinrichtungen – weiter betont und ausgebaut werden. Dieses Ziel lässt sich vor allem durch eine noch stärkere Anbindung des Museums erreichen, die von der CDU Hamm nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch gewünscht ist.

Einen besonderen Auftrag sieht die CDU Hamm darin, die städtischen Kultureinrichtungen weiter als außerschulische Lernorte zu etablieren. Dafür wurden in der Vergangenheit verstärkt Kooperationen mit Schulen und verschiedenen Jugendeinrichtungen geschlossen. Die CDU sieht in der Kooperation ein gutes Mittel, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen zu fördern und die Arbeit der jeweiligen Bildungsträger zu bereichern. Die Erfahrungen zeigen, dass sich Kinder und Jugendliche durch hochwertige Angebote frühzeitig für kulturelle Angebote begeistern lassen: Hierbei kommt auch der Digitalisierung eine immer größere Bedeutung zu. Generell muss der Digitalisierung in den Zukunftsstrategien der Kultureinrichtungen – auch aufgrund der Erfahrungen der Corona-Krise – eine noch stärkere Bedeutung zukommen als ohnehin schon.

Der Kulturstandort Hamm zeichnet sich durch eine große Vielfalt und eine hohe Qualität in den unterschiedlichen Angeboten aus: Diesen Standard wollen wir in den kommenden Jahren erhalten und durch neue Angebote weiter ausbauen.

Unsere wichtigsten kulturpolitischen Ziele:

  • weitere Profilierung unserer Stadt als Kulturstadt, in der man gerne lebt
  • die Infrastruktur der Kulturinstitute konsequent stärken, inhaltlich vertraute Strukturen erhalten – aber immer neu denken
  • gute Rahmenbedingungen für die vielen Kulturakteure vor Ort schaffen
  • den Bildungsauftrag immer im Blick haben
  • Kultur im Kontext mit anderen Aufgabenfeldern wie Stadtentwicklung, Wirtschaft, Tourismus, Sport und Schule sehen (Win-Win-Situation)
  • Vernetzung und Kooperationen in der freien Kulturszene fördern (Profis und Ehrenamtler der unterschiedlichsten Sparten zusammenbringen)
  • Verbundprojekte zur ideellen und finanziellen Optimierung (Beispiel: die Chöre in Hamm)

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Vorrang für Umwelt- und Klimaschutz

Vorrang für Umwelt- und Klimaschutz
Die CDU Hamm setzt mit dem Klimaaktionsplan neue Maßstäbe für den Natur- und Umweltschutz. Der Erlebensraum Lippeaue ist nicht nur das größte städtebauliche Projekt in Hamm, sondern auch das mit Abstand größte Natur- und Umweltschutzprojekt der Region: Es bietet vielen Tieren und Pflanzen einen besonderen Schutzraum. Die CDU Hamm sieht im Natur- und Umweltschutz nicht nur die Verpflichtung, Gottes Schöpfung zu bewahren, sondern auch vielfältige Chancen zur Weiterentwicklung unserer Stadt. Diese Perspektiven sehen wir auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Ökologie und Ökonomie stellen für uns keinen Gegensatz dar. 

Unsere wichtigsten Ziele für die saubere Umwelt:
konsequente Umsetzung des Klimaaktionsplans

  • Etablierung eines Beratungsservices für die Bürgerinnen und Bürger bei der Energie- und Klimaschutzagentur Hamm
  • den Klimaschutz mit starker Wirtschaft und sicheren Arbeitsplätzen verbinden, dazu Gründung eines Klimaschutz-Wirtschafts-Forums
  • Ausbau der regenerativen Energien
  • Erstellung eines neuen Solarkatasters, um neue Potenziale für Dach-Solaranlagen zu erschließen
  • Steigerung des Öko-Strom-Anteils bis 2025 auf 75 Prozent
  • höhere Bußgelder für Umweltsünder (z.B. Wegwerfen von Zigarettenkippen, Vermüllung der Landschaft)
  • kürzere Reinigungsintervalle auf Straßen und öffentlichen Plätzen

Unsere wichtigsten Ziele für die grüne Stadt Hamm:

  • 10-Jahres-Programm für die Schaffung neuer Waldflächen („Jedem Hammer seinen Baum“)
  • weitere Umsetzung der Masterpläne Erlebensraum Lippeaue und „Kanalkante“
  • Weiterentwicklung der Parkanlagen und Grünflächen insbesondere für Erholungssuchende und Spaziergänger
  • Einsatz von Rangern für die Sauberkeit insbesondere im Lippepark und im Erlebensraum Lippeaue
  • anhaltender Ausbau der Wirtschaftswege für Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten (insbesondere Radfahren, Skaten, Joggen)
  • Unterstützung der Land- und Forstwirtschaft bei der Landschaftspflege und bei der Umstellung auf umweltschonende Erzeugungen
  • Stärkung unserer heimischen Landwirtschaft durch Wertschätzung ihrer regionalen Lebensmittelproduktion sowie durch bessere Vermarktung ihrer regionalen Produkte durch ein einheitliches Hamm-Label und einen digitalen Marktplatz für regionale und saisonale Produkte

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Die „Smart-City“ Hamm

Die „Smart-City“ Hamm
Die Veranstaltungsreihen „Digitale Woche Hamm“ haben in eindrucksvoller Weise gezeigt, welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Voraussetzung dafür ist die Versorgung mit schnellem Internet. Zuletzt haben wir nicht nur die Schulen mit schnellem Internet versorgt, sondern auch 3500 Haushalte in sogenannten Weiße-Flecken-Bereichen unserer Stadt. In den kommenden Monaten wird hier der Anschluss an das Glasfaser-Netz abgeschlossen sein. In einem zweiten Schritt wollen wir 275 Unternehmen mit schnellem Internet versorgen, die größtenteils in den Hammer Randbereichen liegen. Dadurch können vorhandene Wettbewerbsnachteile schon bald aufgeholt werden. Für die CDU Hamm ist eine flächendeckende 5G-Versorgung eine unverzichtbare Voraussetzung für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Insbesondere die Corona-Krise hat viele Menschen ermuntert, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Viele Unternehmen, Einrichtungen und Behörden haben sich neu auf den Weg gemacht, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben und trotz der besonderen Umstände den bestmöglichen Service zu bieten. Diesen Schwung wollen wir aufnehmen, um die digitalen Angebote in allen Bereichen unserer Stadt weiter auszubauen.

Unsere wichtigsten Ziele für die Entwicklung der „Smart-City“ Hamm:

  • die Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung der Lebensqualität als auch der Standortfaktoren
  • die Entwicklung neuer technischer Lösungen für den Umwelt- und Klimaschutz durch Zusammenarbeit mit den Hammer Hochschulen und dem Fraunhofer- Anwendungszentrum SYMILA
  • die Förderung von modernen Kommunikations- und Datentechnologien wie der 5G-Technologie durch unverzüglichen Ausbau des beschlossenen Breitbandnetzes und der Ausstattung zentraler Bereiche mit City-WLAN
  • die mögliche Umsetzung der Katastrophenschutz- und Notfallpläne in unterstützende digitale Dienstleistungen zum Beispiel in der Hamm-App.
  • die Verbesserung des ÖPNV und des Individualverkehrs mit Hilfe smarter Lösungen
  • Ausweitung der bürgernahen Verwaltungsdienstleistungen durch komfortable Online-Services der Stadt Hamm

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Umweltfreundlich mobil

Zu den Stärken des Wirtschaftsstandortes Hamm zählt insbesondere seine zentrale Lage. Diese Stärke können wir aber nur mit einem leistungsfähigen und vielfältigen Verkehrsnetz ausschöpfen. Deshalb investieren wir seit Jahren in den Ausbau und die Instandhaltung von Straßen, Brücken, Radwegen sowie Wirtschaftswegen und unterstützen Investitionen der Bahn, wie etwa in den neuen Haltepunkt Westtünnen. Vor allem die B63n und der Autobahnanschluss A445 sowie die Erneuerung der Zollstraßenbrücken in Uentrop sind eine zwingende Voraussetzung, um die Weichen für den Logistikstandort der Zukunft zu stellen: Der Lückenschluss ist vor allem mit Blick auf die angestrebte Entwicklung des neuen Draht-Viertels, der weiteren Entwicklung des jetzigen Thyssen-Geländes und der Reaktivierung des Rangierbahnhofs wichtig. Unser Ziel für Hamm muss das bestmögliche Zusammenwirken von Straße, Schiene und Kanal sein. Zum Verkehrsnetz der Zukunft gehört aber auch der weitere Ausbau von Radwegen; zumal der Verkehrsanteil des Fahrrades seit Jahren kontinuierlich ansteigt. Für eine Aufteilung der Straßen zwischen Rad-, Fuß- und Autoverkehr werden wir ebenso intelligente Konzepte erarbeiten wie für die bestmögliche Verknüpfung der jeweiligen Verkehrsmittel über digitale Angebote.

Unsere wichtigsten Ziele für die Verkehrswende in Hamm:

  • ganzheitliche Mobilität mit Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, Autos)
  • attraktiver öffentlicher Nahverkehr, kostenfreies Busfahren für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ab 2023
  • stadtweiter Ausbau der Ladestationen für E-Autos und E-Bikes
  • komplette Umstellung der Stadtwerke-Busflotte auf Elektro- bzw. Wasserstoff-Busse
  • Neuaufteilung der Verkehrsflächen mit einem qualitativ hochwertigen Ausbau des Radwegenetzes und spürbaren Verbesserungen für den Fußverkehr
  • Etablierung weiterer Konzepte für den Alltagsradverkehr und die Anbindung an den Radschnellweg Ruhr RS1

Das Hammer Programm 2020 – 2025: Wirtschaft auf Zukunftskurs

Wirtschaft auf Zukunftskurs
Gerade in der herausragenden Entwicklung des Hochschulstandortes Hamm liegen für die heimischen Unternehmen große Chancen. Das neue Innovationszentrum mit der engen Anbindung an die Wirtschaftsförderung Hamm wird dem Wirtschaftsstandort zukünftig viele frische Impulse bringen. Darüber hinaus werden auch im neuen Draht-Viertel zahlreiche Einrichtungen entstehen, die das Ziel haben, Wissenschaft und Wirtschaft eng miteinander zu verknüpfen. Die CDU Hamm arbeitet in vielen Bereichen daran, junge Menschen nach dem Studium in Hamm zu halten, um die durchschnittlichen Einkommen mittelfristig zu steigern: Beispielsweise sorgen wir für mehr Lebensqualität und attraktive Wohnmöglichkeiten und unterstützen Investoren, die Altflächen für Wohnen und Arbeiten ertüchtigen, wie etwa auf dem ehemaligen Bergwerk-Ost-Gelände.

Unsere wichtigsten Ziele für den wirtschaftlichen Erfolg:

  • Etablierung eines neuen Start-Up-Campus auf dem WDI-Gelände
  • Aufbau eines modellhaften Science-Centers für das Handwerk
  • finanzielle Anreize für die Zusammenarbeit von mittleren und kleineren Betrieben mit den Hochschulen bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren
  • aktive Begleitung von Anpassungsprozessen in Unternehmen durch die Wirtschaftsförderung
  • weitere Entwicklung kleinteiliger Gewerbegebiete für das Handwerk
  • Vereinfachung der Vergabepraxis öffentlicher Aufträge
  • Reaktivierung von Brachflächen für Industrie und Gewerbe