OB: „Riesenchancen für das CreativRevier“

Letzte Etappe der erfolgreichen Mensch Thomas-Tour

Mit einer besonderen Abschlussetappe endete am Freitag die Mensch Thomas-Tour 2020 – mit einer „Reise durch das CreativRevier Heinrich Robert“. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger Petermann sieht in der Entwicklung des vor zehn Jahren stillgelegten Bergwerks Ost „Riesenchancen für das Projekt“ mit den Schwerpunkten Handel, Gewerbe, Wohnen, Gastronomie und Veranstaltungen. Von den Plänen sei er beeindruckt, betonte er und fügte hinzu: „Das CreativRevier ist eine private Investition, da fließen keine städtischen Mittel rein.“

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Investor Jürgen Tempelmann informierte die mehr als 80 Teilnehmer über die Perspektiven. Das von ihm ebenfalls entwickelte  „CreativQuartier Fürst Leopold“ in Dorsten sei zu einem Anziehungspunkt im Ruhrgebiet geworden mit einer Million Besucher im Jahr. Für das CreativRevier Heinrich Robert geht er von Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro und der Schaffung von „mindestens 1000 Arbeitsplätzen“ aus. „Hier entsteht ein Creativ-Quartier für Kreative“, erklärte Tempelmann – für ganz unterschiedliche Berufe: von Architekten über Künstler bis hin zu IT-Spezialisten.

Auf dem 530 000 Quadratmeter großen Areal befinden sich 36 Gebäude, 16 davon stehen unter  Denkmalschutz. „Wir wollen sie weitestgehend erhalten und sanieren, denn jedes einzelne erzählt eine Geschichte“. Die Bauphase habe bereits begonnen: „Den ersten Raum werden wir noch in diesem Jahr beziehen“, sagte er im ehemaligen Direktionsgebäude, das in ein Kreativ-Hotel umgewandelt werden soll. Tempelmann dankte dem Oberbürgermeister für die Unterstützung der CreativRevier-Pläne: „Da bin ich an der richtigen Stelle.“

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Thomas Hunsteger-Petermann und Anton Harling, der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion, äußerten sich erfreut über „die Öffnung der bisher isolierten Fläche ohne Anbindung an die Quartiere“. Der Wall entlang der Kamener Straße solle in Kürze entfernt werden. „Wir öffnen das Bergwerk. Die Menschen können dann sehen, was hier passiert, und erleben, wie Zukunft gestaltet wird.“ Von Bedeutung sei auch ein anderer Aspekt, betonten beide: „Hier wird attraktiver Wohnungsbau stattfinden.  Die Grundstücke werden sehr schnell verkauft sein, denn da gibt es großen Bedarf.“ Bereits jetzt seien im Stadtbezirk Pelkum durch die erfolgreiche Wohnbauland-Initiative der CDU Baugebiete für rund 330 Wohneinheiten geschaffen worden.
Das KreativRevier ergänzt sich mit weiteren Plänen im direkten Umfeld. Darauf wies Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hin: „Zur Verbesserung der Situation am Pelkumer Platz soll ein Stadtteilzentrum entstehen. Dazu ist auch eine grundlegende Umgestaltung des Platzes selbst erforderlich.“

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