Nahverkehrsplan: CDU Hamm trifft sich zur Bezirkskonferenz

CDU will beim Nahverkehrsplan gewinnbringende Verbesserungen erreichen

Mit Blick auf den vorgelegten Entwurf des Nahverkehrsplans für die Stadt Hamm will die CDU weitere gewinnbringende Verbesserungen erreichen. „Es gibt kaum ein Thema, das in den vergangenen Wochen so viele konkrete Vorschläge ausgelöst hat wie die Planung der zukünftigen Busverkehre", so CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig. Daher wollen wir uns als Hammer CDU in der kommenden Woche nochmals mit dem Thema in einer Bezirkskonferenz beschäftigen und beraten, wie sich „bessere Anbindungen und eine weitere Angebotsstärkung realisieren lassen."
In den ersten Beratungen habe sich gezeigt: "Die neuen Durchmesserlinien sind leistungsstark und führen zu Verbesserungen", so Hilwig. Die vorliegende Untersuchung zu den Busverkehren in Hamm zeige deutlich, dass im Vergleich zu den Durchmesserlinien die Wirtschaftlichkeit der immer wieder in die Diskussion gebrachten Ringbuslinie geringer sei. „Erhebliche Kilometerleistungen fallen für im Ring fahrende Busse an und auch die Fahrgastnachfrage ist hier deutlich geringer“, sagt Hilwig mit Hinweis auf das vorliegende Gutachten zum Nahverkehrsplan.
Die CDU freue sich über die neuen Direktverbindungen, die z.B. kontinuierlich gewachsene Neubaugebiete wie den Heimshof im Hammer Norden anbänden oder die Erreichbarkeit der Hochschule Hamm-Lippstadt verbessern. "Ein zentraler Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürgern ist eine bessere Taktung von Verbindungen", so Hilwig. Das gelte für viele Verbindungen, z.B. auch von der Innenstadt nach Bockum-Hövel. Das müsse bei den weiteren politischen Beratungen bedacht werden. Auch sei eine verbesserte Anbindung des Uentroper Dorfes durch die Verlängerung der Linien 1 oder 3 oder von Braam-Ostwenemar ein konkreter Vorschlag, von dem die Menschen profitieren könnten. Kritisiert worden sei beispielsweise die Taktverschlechterung im Heessener Dorf. In der CDU werde z.B. die Frage der Attraktivität des Jobtickets diskutiert. "Wie kann für die Beschäftigten der ortsansässigen Betriebe eine bessere Erreichbarkeit der Gewerbe- und Industriegebiete ermöglicht werden", wirft Hilwig als Thema auf. Das gelte z.B. für den Gewerbepark Rhynern, für das Industriegebiet Uentrop oder für den Hammer Hafen. Hier müsse die Linie 17 nach Herringen nochmals in Augenschein genommen werden. Auch müsse über die Anbindung des Inlogparc gesprochen werden.
Für die CDU gehe es aber auch darum, dass die Haltestellen systematisch modernisiert werden müssten. Notwendig seien auch elektronische Informationssysteme an den Haltestellen, die von vielen gefordert würden. Die CDU begrüßt die geplanten neuen Qualitätsstandards ausdrücklich. Dabei unterstützt die CDU nachhaltig die Idee, zukünftig Qualität und Standards von allen Betreibern der städtischen Buslinien zu fordern. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass gute Deutschkenntnisse und Kenntnisse des Netzes und der Fahrpläne und Tarife zukünftig vom Personal aller Betreiber verlangt werden", sagt Hilwig und verweist auf Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber den von privater Hand betriebenen Buslinien. Zudem sei es weiterhin ein Thema, freies WLAN in den Bussen zu realisieren. Auch müssten die Busse besser klimatisiert sein.