Kreisparteitag der CDU Hamm bestätigt Arnd Hilwig

19.12.2019

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann: Ja, ich werde weitermachen.

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann tritt bei der Kommunalwahl 2020 erneut an. Auf dem Kreisparteitag der CDU erklärte er seine Bereitschaft, für eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister zu kandidieren. „Ja ich werde weitermachen. Ja, ich will weiterhin mit euch kämpfen. Ja ich will weiterhin das Schwergewicht für Hamm sein“, hatte Hunsteger-Petermann den 182 anwesenden Delegierten zugerufen. Und die nahmen, ebenso wie die rund 70 weiteren Gäste im Kurhaus Bad Hamm, die Ankündigung mit großer Begeisterung auf. Sie erhoben sich von ihren Plätzen und spendeten langanhaltenden lebhaften Applaus.
In einer insgesamt nachdenklichen Rede betonte Hunsteger-Petermann, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. „Wenn alles in der Welt schwankt und die Werte zunehmend ins Wanken geraten, dann muss wenigstens die Heimat stabil und verlässlich bleiben“, ist Hunsteger-Petermann überzeugt.
Hamm sei heute eine deutlich schönere, erfolgreichere und attraktivere Stadt als vor 20 Jahren. Hamm werde landesweit gehört und gesehen und „Hamm ist eine Stadt, die für etwas steht“, betonte der Oberbürgermeister. „Doch unser Weg ist noch lange nicht am Ziel. „Die vergangenen Jahre waren viel zu erfolgreich, um die Verantwortung jetzt in die Hände anderer zu geben“, forderte Hunsteger-Petermann seine Parteifreunde auf, weiter mit ihm gemeinsam hart zu arbeiten und für Hamm zu kämpfen. „An vielen Stellen haben wir in unserer Stadt neue Grundsteine für Wohnen, Leben und Arbeiten gelegt. Und schon heute kann ich versprechen, dass wir noch viele Ideen haben. Dazu haben wir Mut, Gestaltungswillen und die nötige Geschlossenheit“ so das Hammer Stadtoberhaupt.

Wir haben Gründerzeit in Hamm
Kreisvorsitzender Arnd Hilwig wurde bei seiner kämpferischen Rede dann konkret: Es sei noch nie so viel in dieser Stadt passiert, wie in den vergangenen Monaten, dankte Hilwig dem Oberbürgermeister für unermüdlichen Einsatz. „Wir haben Gründerzeit in Hamm“, sagte Hilwig, und führte als Beispiele den Erlebensraum Lippeauen, das Wassersportzentrum und Innovationszentrum an. Hilwig versprach, dass die CDU sich mit dem Erreichten nicht zufrieden gebe. „Wir lassen nicht nach, wir machen im gleichen Tempo weiter. Weil wir es können, weil wir die Hammer CDU sind“, betonte der Chef der Hammer Christdemokraten selbstbewusst.

Was treibt Hilwig an?
Konkret wurde Hilwig auch, als er den Delegierten die Motive für sein politisches Engagements aufzeigte: „Ich will, dass meine Kinder in einer lebenswerten Stadt aufwachsen. Ich will, dass sie hier alle Möglichkeiten haben. Ich will, dass sie hier irgendwann attraktive Jobs finden. Dass sie hier nicht vergeblich nach einem Fleckchen zum Bauen suchen – und dass sie nicht nach Dortmund, Münster oder in die anderen Nachbarstädte fahren müssen, wenn sie in ihrer Freizeit etwas erleben wollen.
Kurzum: Ich will, dass meine Kinder eines Tages mit Stolz sagen, dass sie aus Hamm kommen!“
Mit Blick auf die Jugend empfahl Hilwig dem Parteitag, die urchristdemokratischen Anliegen zu beackern. Mit Anreizen und Innovationen, statt mit Verboten, gebe der Klimaaktionsplan der Stadt Hamm die richtigen Antworten auf die aktuellen Fragen junger Menschen.
Zum verantwortlichen Handeln im Sinne der nachfolgenden Generationen gehöre auch, solide zu wirtschaften und keine neuen Schulden aufzubauen. „Nirgends im Umkreis sind die Belastungen für eine vierköpfige Familie geringer als in Hamm“, hob Hilwig hervor und lobte die grundsolide Arbeit des Stadtkämmerers Markus Kreuz. „Klima verbessern und Umwelt schützen und zugleich die Wirtschaft vorantreiben und dafür sorgen, dass alle Menschen in unserer Stadt einen sicheren Arbeitsplatz finden, das ist für uns kein Gegensatz“, so der Hammer Christdemokrat.

Bäuerliche Landwirtschaft nicht an den Pranger stellen.
Hilwig, der selbst auf einem Hof aufgewachsen ist, brach dann einmal mehr eine Lanze für die heimische Landwirtschaft: „Wie ein ganzer Berufsstand, der seine Arbeit nach guter fachlicher Praxis erledigt und hochwertige Lebensmittel herstellt, von diesen Öko-Sozialisten an den Pranger gestellt wird, das ist unanständig, das nehmen wir nicht hin! Wir stehen an der Seite der bäuerlichen Landwirtschaft in Hamm und lassen nicht zu, dass Menschen und Berufsgruppen gegeneinander ausgespielt werden“, sagte Hilwig.
Auch die Themen Bildung – vielfältiges und differenziertes Schul- und Hochschulangebot geschaffen und bewahrt – und Sicherheit – mehr Licht und weniger Dunkelheit sowie mehr und besser ausgestattete Polizei – verbuchte Hilwig unter den Erfolgen christdemokratischer Politik.

Spitzenergebnis bei Wiederwahl
Mit einem Appell an seine Parteifreunde beendete Hilwig seine Rede: „Lasst uns die Erfolgsgeschichte dieser Stadt weiterschreiben – mit schwarzer Tinte und mit christlich-demokratischer Handschrift!“ Seine Parteifreunde dankten ihm die Rede mit starkem Applaus und mit einem Spitzenergebnis von 97,2 % bei seiner dritten Wahl als Kreisvorsitzender der CDU Hamm.

Der neue Kreisvorstand - Kontinuität und Erneuerung
Bei den weiteren Vorstandswahlen setzten sich als sellvertretende Vorsitzende die bisherigen Amtsinhaber Vera Dunkel-Gierse (91,7%) und Johannes Ferstl (65%) durch. Als Schatzmeisterin bestätigt wurde Sylvia Jörrißen (87,6 %) und als Mitgliederbeauftragter Stefan Wünnemann (98,9 %). Neu dabei ist Maximilian Weißenberg als Schriftführer. Die weiteren Mitglieder des Kreisvorstands sind Emine Ayyildiz, Marc Berendes, Tobias Berghoff, Birgit Borgmann, Peter Oberg, Brigitte Sosna, Peter Scholz und Jan-Moritz Werner.
Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Sahin Can, Michael Manukjan, Christian Nordhoff und Ulrike Wäsche. Kreisvorsitzender Arnd Hilwig dankte der 1. Bürgermeisterin Ulrike Wäsche für 20-jährige Mitarbeit im Kreisvorstand und überreichte ein Bild vom Hammer Wahrzeichen, der Pauluskirche.