Im Westen viel Neues

Neues Stadtteilzentrum, neue Kitas, neues Wohnen, neues Draht-Viertel

Ein informativer Spaziergang mit vielen Erfolgsstationen war am Samstag die Mensch Thomas-Tour unter dem Motto „Im Westen viel Neues“ mit Start auf dem Platz der Deutschen Einheit. „Hier in der westlichen Innenstadt haben wir die ersten großen Veränderungen vollzogen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Die zentralen Stichworte lauteten: Technisches Rathaus anstelle des Pakums, Heinrich-von-Kleist-Forum mit Stadtbücherei, Volkshochschule und SRH-Hochschule anstelle des Horten-Kaufhauses, Museumsquartier anstelle des alten Stadtbades, B&B-Hotel anstelle von C&A. Der Fortschritt geht weiter mit dem G-Hotel am ehemaligen TerVeen-Standort, mit Seniorenwohnungen und Arztpraxen am ehemaligen Standort der Traditionsgaststätte „Kipp’n In“ und Studentenwohnheim an der Neuen Bahnhofstraße. „Ganz große Veränderungen“, teilte der OB mit, „wird es auch hinter dem B&B-Hotel mit der Niederlassung der bundeseigenen Autobahn GmbH für 500 neue Arbeitsplätze geben.“

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Der Spaziergang führte weiter durch die Bahnunterführung, für die ebenfalls eine markante Verbesserung geplant ist. Denn: „Hier liegt ein großes Problem. Man hat den Eindruck, man kommt ein bisschen in eine andere Welt, es ist alles dunkel.“ Der Oberbürgermeister¬¬ kündigte an: „Wir wollen die Verbindung der Innenstadt zum Westen hin völlig anders gestalten. Es muss heller werden, es wird mehr Sozialkontrollen geben und wir werden überlegen, ob wir mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer einrichten.“

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Direkt hinter der Bahnunterführung die nächste positive Veränderung: der Neubau des Landesamtes für Finanzen auf dem ehemaligen Gelände des Thyssen-Verwaltungsgebäudes. „Hier wurden 10 Millionen Euro für 250 sehr qualifizierte Arbeitsplätze investiert“, erläuterte Hunsteger-Petermann. Ein paar Schritte weiter präsentierte der Oberbürgermeister das im Bau befindliche Westener Stadtteilzentrum, das ein „deutlicher Baustein“ für die Veränderungen in diesem Stadtteil sei. Hinzu kommen insbesondere die Neubauten von zwei Kitas und zwei attraktiven Wohnkomplexen.

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Zum Finale besichtigten die mehr als 60 Teilnehmer der Mensch Thomas-Tour das WDI-Gelände, den Standort des künftigen Draht-Viertels. WDI-Geschäftsführerin Katja Pampus begrüßte das Mega-Projekt: „In unserer alten abgebrannten Beize, die das Herzstück des Unternehmens war,  wird etwas ganz Neues, ganz Tolles entwickelt.“ Nach den Ideen der CDU soll auf der 60 000 Quadratmeter großen Fläche zwischen Wilhelmstraße und Otto-Brenner-Straße ein Hochschule-Campus mit Instituten, Studentenwohnungen, Büros für Gründer und einem Sience-Center für das Handwerk entstehen. 

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„Als ich im Jahr 2014 gesagt habe ‚Jetzt ist der Westen dran‘, wurden wir belächelt. Wir haben Wort gehalten. Der Erfolg ist überall sichtbar“, zog der OB Bilanz. „Das Gesicht des Westens hat sich deutlich verändert und wird sich weiterhin verändern.“