Die CDU trauert um ehemalige Landtagsabgeordnete Doris Altewischer

Engagierte Pädagogin und Sozialpolitikerin

Die ehemalige Hammer Landtagsabgeordnete Doris Altewischer ist tot. Sie verstarb am 25. Februar 2019 im Alter von 89 Jahren. Bis 1975 wohnte Doris Altewischer in Hamm. Sie war Mitglied des Rates der Stadt Hamm von 1964 bis 1968 und von 1973 bis 1974. Dem Landtag Nordrhein-Westfalen gehörte sie vom 25. Juli 1966 bis 29. Mai 1985 an.
Am 8. Juni 1929 wurde Doris Altewischer in Hamburg geboren. Nach Besuche der höheren Handelsschule und Abitur im Jahre 1950 studierte sie an den Pädagogischen Hochschulen Dortmund und Weilburg/Hessen. Ihre erste Lehrerprüfung bestand sie 1953. Nach der zweiten Lehrerprüfung und dem Montessori-Diplom im Jahre 1956 beendete sie ihr Studium 1959 mit der Sonderschullehrerprüfung. Von 1953 bis 1960 arbeitete sie als Lehrerin und Sonderschullehrerin an der Schule eines Fürsorgeheimes. Ab 1960 unterrichtete sie dann in Hamm, zunächst an der Schule für Lernbehinderte (Sonderschule) und ab 1965 an der Krankenhausschule (Sonderschule) beim Westfälischen Institut für Jugendpsychiatrie und Heilpädagogik in Hamm. Bis 1980 war Altewischer stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes Deutscher Sonderschulen.
Altewischer trat 1961 in Hamm der CDU bei. Von 1961 bis 1965 war sie Landesbeauftragte der Jungen Arbeitnehmerinnen der CDU-Sozialausschüsse Westfalen-Lippe und von 1964 bis 1968 stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Westfalen-Lippe. Einige Jahre war Altewischer Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Hammer Frauenverbände.
Viermal wurde Altewischer über die Landesliste der CDU in den Landtag Nordrhein-Westfalen gewählt. 1966 und 1970 auf Vorschlag der CDU Hamm sowie 1975 und 1980 auf Vorschlag des CDU-Kreisverbandes Dortmund. Bis zu Ihrem Umzug nach Dortmund im Jahre 1975 lebte Altewischer in der Regerstraße 5 in Westtünnen. In Dortmund lebte Altewischer zuletzt zurückgezogen im Caritas-Altenzentrum „Bruder-Jordan-Haus" in Dortmund. Altewischer war nicht verheiratet. Sie hatte einen Bruder, der bis zu seinem Tod im Kloster Hiltrup lebte.