CDU will vielfältiges Hammer Schulsystem stärken

Hilwig: Keine vierte Gesamtschule

Auf „absolutes Unverständnis“ stößt bei der CDU die erneut geführte Diskussion um die Einrichtung einer vierten Gesamtschule. „Um es nochmals klipp und klar zu sagen: mit der CDU Hamm gibt es keine vierte Gesamtschule“, sagt CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig. Er sieht angesichts des differenzierten, ausgewogenen und vielseitigen Schulangebots auch keinen entsprechenden Bedarf für eine neue zusätzliche Gesamtschule. Hilwig sagt: „In Hamm ist das Angebot so vielfältig und differenziert, sodass jeder seinen Weg machen kann“, so CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig. „Wer die Diskussion führt, muss klar sagen, welche funktionierenden Schulen er platt machen will“, wird der CDU-Kreisvorsitzende Hilwig deutlich. Das sei ein klares Votum gegen die Karlsschule im Hammer Norden, eine Gefährdung von Realschulen und Gymnasien. Und weiter: „Es ist schon eine besondere Form sozialistischer Arroganz, wenn die Linke die Hauptschulen als 'Auslaufmodell' abwertet“, sagt Hilwig. „Das ist eine Unverschämtheit gegenüber den starken Leistungen der Hauptschulen in unserer Stadt, gegenüber den Lehrer-Kollegien, den Eltern und insbesondere gegenüber den Schülerinnen und Schülern der Hauptschulen“, stellt der CDU-Kreisvorsitzende fest. „Gerade die Hauptschulen schultern häufig die Aufgabe auch der Integration, sie verdienen daher Wertschätzung und Respekt für ihre Leistungen“, sagt Hilwig. Daher sei der eingeschlagene Weg der Stärkung der Hauptschulen richtig gewesen. In den letzten Jahren seien daher verstärkt Investitionen in die Hauptschulen geflossen, auch um deren Profilbildung zu unterstützen. Die CDU habe zum Beispiel mit einem Antrag zusätzlich die Bildung eines musisch-kulturellen Profils an der Martin-Luther-Hauptschule unterstützt. Die Anne-Frank-Schule sei zudem Talentschule des Landes Nordrhein-Westfalen. „Damit profitieren wir hier von einem ambitionierten Schulversuch“, so Hilwig. CDU-Schulpolitiker Daniel Tümmers verweist zudem auf die Anmeldezahlen. „Die Anne-Frank-Schule und die Martin-Luther-Schule freuen sich über deutliche Zuwächse und damit verbunden über eine Zwei- bzw. Dreizügigkeit zum Schuljahresstart.“ Tümmers weist auch darauf hin, dass auch die Förderschulen von den Eltern weiterhin gewollt und nachgefragt seien. „Das zeigt sich daran, dass die Zahl der Förderschulkinder – trotz des Wegfalls dreier Förderschulen – konstant geblieben ist. Als Beispiel dafür kann man die Erich-Kästner-Schule in Heessen anführen, die ihre Schülerzahl in den letzten sechs Jahren mehr als verdoppelt hat."
„Wir sind daher stolz auf unser funktionierendes Schulsystem. Daher wollen wir uns im Wahlprogramm auch für eine Stärkung unseres differenzierten, vielfältigen, leistungsstarken Schulsystems mit Förderschulen, Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und  Berufskollegs einsetzen", stellt CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig in Aussicht.