Mehr Bauland und attraktives Wohnen

CDU setzt Veranstaltungsreihe in Herringen und Uentrop fort

Die CDU Hamm hat die ihre Veranstaltungsreihe "Mehr Bauland - attraktives Wohnen" in Herringen und Uentrop fortgesetzt. "Die Veranstaltungen sind immer voll bis auf den letzten Platz, das zeigt das große Interesse an Baumöglichkeiten und neuen Wohnformen in Hamm", sagte Arnd Hilwig, Vorsitzender der CDU Hamm und Initiator des Bürgerdialogs. "Die Gespräche zeigen eine breite Palette unterschiedlicher Wünsche: Der Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern aber auch altersgerechte und barriefreie moderne Wohnungen sind die häufigsten Themen", bilanziert Hilwig. Und natürlich auch die Gewinnung von zusätzlichem Bauland. Stadtbaurätin Rita Schulze Böing begleitet die Veranstaltungen als sach- und fachkundige Referentin. Sie stellte vorhandene und geplante Baugebiete vor.

Mix für Herringen
Peter Scholz, Vorsitzender der CDU Herringen, hebt die Bedeutung eines "gesunden Mixes" hervor. Jeder müsse seinen individuellen Wunsch nach Wohnen verwirklichen können: "Angefangen von Seniorenwohungen über Mietwohnungen und Reihenhäuser muss das Angebot bis hin zu Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern reichen", sagte Herringens CDU-Chef.

Aktivierung von Bauland Herausforderung für Uentrop

Während in vielen Bereichen der Stadt Hamm ausreichend Bauland zur Verfügung steht, ist demgegenüber im Stadtbezirk Uentrop das vorhandene Angebot überschaubar. "Gerade im Bereich des Uentroper Dorfes müssen die von der CDU-geführten Bundesregierung auf den Weg gebrachten Möglichkeiten zur Gewinnung neuen zusätzlichen Baulandes umgesetzt werden", sagte Arnd Hilwig. Als Beispiele nennt er neue Regelungen im Baurecht zum Bauen im Außenbereich sowie die geplante Grundsteuer C für Ländereien, die ausgewiesenes Bauland sind, aber nicht bebaut werden. Uentrop CDU-Chef Peter Oberg forderte zudem, auch vorhandene Baulücken im Zuge der Wohnbaulandinitiative an den Markt zu bringen. "Für die Struktur eines Stadtbezirkes ist es wichtig, dass junge Familien Möglichkeiten zum Bauen haben", sagte Oberg.