Landesstraßen: CDU sieht auch in Hamm dringenden Sanierungsbedarf

15.02.2017

„Rot-Grün kann keinen Verkehr“

Deutliche Kritik am Erhaltungsprogramm Landesstraßen des nordrhein-westfälischen Verkehrsministers Michael Groschek (SPD) kommt von der Hammer CDU. Kreisvorsitzender Arnd Hilwig hält es für unverantwortlich, dass aus dem Erhaltungsprogramm dieses Jahr kein Cent nach Hamm fließt: „Immer wieder verkündet Verkehrsminister Groschek, dass Erhalt vor Neubau geht. Ohne Mittel funktioniert diese Gleichung aber nicht.“ CDU-Landtagsabgeordneter Oskar Burkert hält es für nicht nachvollziehbar, dass bei einem Gesamtvolumen des Landesprogramms von 127 Millionen Euro keine Mittel nach Hamm fließen: „Auch in Hamm gibt es zahlreiche Landestraßen, die in einem katastrophalen Zustand sind.“ Als Beispiel nannte Hilwig die Wambeler Straße (L 669) und die Landesstraße L 670 (in Teilabschnitten der Ahornallee und der Birkenallee). Stark sanierungsbedürftig seien auch viele Teilabschnitte der Landesstraße L 667. Vor allem im Stadtbezirk Uentrop sei die Zollstraße einschließlich der Brücken ein Sanierungsfall, der nicht ständig weiter nach hinten verschoben werden dürfe. Erneuerungsbedarf gebe es auch am Oberster Kamp oder der Wittekindstraße in Bockum-Hövel (Landesstraße 507). Burkert sieht zudem Sanierungsbedarf auf der Nordlipperandstraße (L 518) und der Ahlener Straße. „Wir setzen aber auf den Regierungswechsel im Mai und auf eine Aufstockung der zur Verfügung stehenden Mittel. Die Bilanz von Rot-Grün zeigt an vielen Stellen, dass sie Verkehr nicht können,“ so Hilwig.