Klaus Schwennecker als Vorsitzender bestätigt

Abriss des Hochhauses wertet Norden weiter auf

Die Beschlüsse zum Abriss des Hochhauses und seiner Nebengebäude an der Münsterstraße zählen für die CDU Norden zu den wichtigsten Entscheidungen, die die Stadt in den vergangenen Jahren getroffen hat. „Die CDU Hamm-Norden begrüßt die Initiative der Stadtentwicklungsgesellschaft und befürwortet ausdrücklich die städtebauliche Entwicklung an einer der markantesten Stellen in Hamm“, betonte Schwennecker bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der CDU Norden. Ein moderner Wohnneubau und die Umgestaltung der Umgebung werde den Hammer Norden erheblich weiter aufwerten, ist die CDU überzeugt.
Erfreulich, so Schwennecker, sei auch die weitere Stärkung des Nordens durch die behindertengerechte Sanierung des Stadtteilzentrums. „Wir brauchen das Stadtteilzentrum auch in Zukunft als Mittelpunkt für umfassende soziale und gesellschaftliche Arbeit im Dienste der Menschen“.
Als weiteren Erfolg für den Hammer Norden hat die CDU den Erhalt der Karlschule verbucht. Dank mühevoller Verhandlungen mit dem Koalitionspartner sei es gelungen, vor Ort ein attraktives Angebot für Schüler mit besonderem Lernbedarf zu sichern. „Die Schule muss nun auch baulich fit für die Zukunft gemacht werden“, fordern die Christdemokraten.
Auch das Thema „Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung“ ließ Schwennecker nicht unerwähnt: „Vandalismus im öffentlichen Raum muss entschieden entgegengetreten werden. Die Forderung nach mehr Personal bei Polizei und Ordnungsbehörden zur Überwachung der öffentlichen Ordnung wird von uns ausdrücklich unterstützt“ erklärte Schwennecker.
Voller Erwartung und Vorfreude blickt die CDU Norden auf die Pläne für den Erlebensraum Lippeaue. Schwennecker: „Die Erlebbarkeit der Auenlandschaft mit Anbindung an die Innenstadt stellt eine Bereicherung für die Natur und den Menschen dar“.
Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2020 müsse sich die CDU Norden nun verstärkt für die Gewinnung und Einbindung weiterer jüngerer Mitglieder in die kommunalpolitische Arbeit starkmachen, forderte Schwennecker.
Bei den Vorstandswahlen wurde Klaus Schwennecker als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Norden einstimmig bestätigt. Seit 2010 führt der Nordener Ratsherr den Ortsverband an. Große Geschlossenheit zeigten die Mitglieder auch bei den weiteren Vorstandswahlen. Maice Beilenhoff erhielt bei ihrer Wiederwahl als stellvertretende Vorsitzende ebenso die höchstmögliche Stimmenzahl wie Schriftführerin Heike Wenning. Als Kassiererin neu in den Vorstand gewählt wurde Sonja Klusekemper. Sie löst Matthias Schade ab, der für dieses Amt nicht erneut kandidierte, dem neuen Vorstand aber weiterhin als Beisitzer angehört. Außerdem als Beisitzer gewählt wurden Günter Anhalt, Rolf und Udo Eickholt, Rainer Hatton, Felix-Ludwig Homann, Günter Schade, Hans-Günter Stomin und Winfried Wenning, Robin Dierse, Heinz Elbers, Bernhard Gorschlüter und Halil Yildirim.

Hamms CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig betonte bei seinem Vortrag, dass die Halbzeitbilanz der laufenden Wahlperiode gut ausfalle. Auf dem Gebiet der Stadtentwicklung komme der Stadtumbau richtig gut voran. „Vom Erlebensraum Lippeaue wird der Hammer Norden besonders profitieren. Mit den angestrebten neuen Geh- und Radwegen können die Bürgerinnen und Bürger die Lippeaue vor allem für die Nah-, Feierabend- und Wochenenderholung nutzen“, sagte Hilwig. Die Kanalkante werde durch das geplante Wassersportzentrum schon kurzfristig belebt. Städtebaulich muss es unser Ziel sein, weitere Akzente an der Kanalkante zu entwickeln. Als einen Schwerpunkt für die Jahre bis 2020 nannte Hilwig Verbesserungen im Bereich der Kinderbetreuung und der Schulen. Hilwig, der auch Fraktionsvorsitzender der CDU in der Heessener Bezirksvertretung ist, sagte, in den nächsten Jahren sollen insgesamt elf neue Kindertagesstätten in Betrieb gehen, um den Bedarf nach rund 600 Plätzen gerecht zu werden. Er freue sich darüber, dass im Bezirk ein Sportkindergarten beim SVE Heessen entstehen werde. Ein Schwerpunkt werde zudem die qualitative Entwicklung der offenen Ganztagsschule sein. Hilwig ist froh darüber, dass die von der SPD gewünschte Schließung der Hauptschulen im Bezirk vom Tisch ist. Die Hauptschulen am Standort der Martin-Luther-Schule und Karlsschule könnten weiterarbeiten. Hilwig wörtlich: „Die Hauptschulen müssen nun auch bei den Investitionen stärker berücksichtigt werden.“ Hilwig erwartet vom geplanten Sicherheitskonzept der Stadt ein starkes Signal für Sicherheit und Ordnung in Hamm. „Das wird nur gelingen, wenn wir beim Ordnungsdienst bereit sind, mehr Personal einzusetzen.“