CDU Hamm hält an Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest

Hilwig: "Schutz des ungeborenen Lebens sicherstellen"

Derzeit wird über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche diskutiert. Linke, Grüne, SPD und auch die FDP wollen im Deutschen Bundestag das bisher bestehende Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche streichen.
Für die CDU Hamm bezieht Vorsitzender Arnd Hilwig klar Position: "Der Schutz des ungeborenen Lebens ist sicherzustellen." Das Bundesverfassungsgericht habe völlig zu Recht den Schutz ungeborenen Lebens immer wieder betont und gegen Angriffe verteidigt, so Hilwig weiter. "Schwangerschaftsabbrüche sind daher nach wie vor rechtswidrig, in bestimmten Fällen sind sie straffrei gestellt", so Hilwig mit Blick auf die Rechtslage. "Ein Schwangerschaftsabbruch ist für die betroffenen Frauen eine schwere und existenzielle Entscheidung und ein schwerwiegender Eingriff. Daher gibt es die Pflicht zur umfassenden Beratung. Derjenige, der berät, darf aber nicht den Schwangerschaftsabbruch vornehmen", findet Hilwig. Der CDU-Kreisvorsitzende betont: "Schwangerschaftsabbrüche sind eben keine normale medizinische Dienstleistung wie jede andere, für die in Anzeigen, im Fernsehen oder über das Internet geworben werden darf. Daher halten wir uneingeschränkt am Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest." "Werbung zu erlauben könnte zur Verharmlosung von Schwangerschaftsabbrüchen führen. Das ist völlig inakzeptabel", so Hilwig.